Ab 2020 gilt das elektronische Arbeitsbuch

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Mit wenigen Ausnahmen hat in Russland jeder Arbeitnehmer bei der Einstellung dem Arbeitgeber sein Arbeitsbuch vorzulegen, welches dann bei letzterem hinterlegt wird. Dieses muss erstellt beziehungsweise geführt werden, sobald die Beschäftigung länger als fünf Tage andauert. Inhalt ist der gesamte berufliche Werdegang mit Angaben zu Position, Fachgebiet und Beruf. Auf dieser Basis wird die spätere Rente von der Pensionskasse errechnet.

Nun wurde eine Gesetzesvorlage für den verpflichtenden Übergang zu einer elektronischen Version ab 2020 entwickelt. Die Informationen über die Tätigkeiten der Arbeitnehmer werden dann digital gespeichert und direkt an den Rentenfonds übermittelt.

In Papierform muss das Arbeitsbuch bis 2021 lediglich weitergeführt werden, sofern der jeweilige Arbeitnehmer das entsprechend beantragt und eine Sondergenehmigung erteilt wird. Bei Arbeitnehmern, die ab 2021 in das Berufsleben eintreten, findet nur das elektronische Arbeitsbuch Anwendung.

Als Gründe für die Einführung werden Kosteneinsparungen aufgrund geringerem Papierverbrauch, das Verhindern von Dokumentenfälschungen und die Erhöhung der Sicherheit der Arbeitnehmer genannt.

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